Kreis Unna. Die herbstlichen Wälder laden in diesen Tagen zu Ausflügen auch in den Abend- oder Nachtstunden ein. Spaziergänger, Hundeführer, Amateurfotografen, Pilzsucher oder Reiter sollten bei ihren Ausflügen zur Dämmerungs- und Nachtzeit jedoch einige Regeln beachten.
So weist Kreisjagdberater Dietrich Junge nachdrücklich darauf hin, dass das Wild an seinen Zuflucht- und Wohnstätten nicht gestört werden darf. Diesen Stätten, an denen sich das Wild heimisch und sicher fühlt und sein „Familienleben“ führt, kommt eine große Bedeutung zu. Deshalb bittet Junge darum, bei den abendlichen Wanderungen im heimischen Wald das Recht des Wildes auf Ruhe zu respektieren. Nicht ganz ungefährlich ist auch das Zusammentreffen mit Schwarzwild. Aus diesem Grunde sollten Waldwege in dieser Zeit nicht verlassen werden.
„Diese Regeln sind allgemein gültig und Zuwiderhandlungen können mit Geldbußen geahndet werden“, betont Junge.
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Appell des Kreisjagdberaters: Wild im Wald nicht stören
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